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Industriekultur andernorts – Die Völklinger Hütte, Freitag 18. September 11:00 Uhr, Museum Industriekultur

Sonderausstellung im Haseschacht, Fotografien von Dr. Klaus-Dieter Bergmann, Fotografische Gesellschaft Osnabrück

Unter dem Titel „Industriekultur andernorts“ nimmt das MIK künftig seine Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise zu Industriekulturlandschaften anderer Regionen. Eine lose Folge kleiner Sonderausstellungen erlaubt interessante Vergleiche des industriekulturellen Erbes vor der eigenen Haustür am Osnabrücker Piesberg mit anderen Orten. Den Auftakt der Reihe bildet eine Ausstellung mit Schwarzweißaufnahmen von Klaus-Dieter Bergmann, die Einblicke in die berühmte Völklinger Hütte im Saarland geben. Die Völklinger Hütte ist eine von derzeit 46 Stätten in Deutschland, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Dr. Klaus-Dieter Bergmann, langjähriges Mitglied der fotografischen Gesellschaft Osnabrück, hat sich mit seiner Kamera zwei Tage lang auf der sieben Kilometer langen Tour durch das Gelände der Völklinger Hütte bewegt. „Seit dem Jahr 2000 hat das UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte mehr als eine Million Menschen angezogen. So wollte auch ich mich diesem Abenteuer nähern – allerdings unter fotografischen Aspekten. Mir wurde beim Anblick dieses riesigen Industriedenkmals, das weitaus größer ist als die Zeche Zollverein, sofort klar, dass ich die Fotografien in Schwarzweiß umsetzen möchte. Die Bilder sind in einem modernen Barytverfahren gedruckt“, erläutert der Fotograf. Die Ausstellung ermöglicht einen vielseitigen Blick auf die Völklinger Hütte. Dem Fotografen ist es gelungen, das Industriedenkmals aus vielseitigen und abwechslungsreichen Perspektiven ins Bild zu setzen. Von der Panoramaaufnahme bis zum Detail ist eine Hommage an die Ästhetik der Industrialisierung entstanden. Riesige Maschinen und Anlagen bekommen in den kontrastreichen Aufnahmen skulpturalen Charakter. Fein ausbalancierte Detailaufnahmen offenbaren feinste Strukturen gigantischer Industrieanlagen. „Vom Dach der Erzhalle öffnet sich der Blick über die Stadt Völklingen und das noch aktive Werk der Saarstahl AG. Eine fast bergsteigerische Leistung ist der Aufstieg in 27 m Höhe auf die 270 Meter lange Gichtbühne, von der aus die Rohstoffe in die Hochöfen befüllt wurden. Noch eine Etage höher erreicht man die Aussichtsplattform der Hochofengruppe. Von hier hat man einen wunderbaren Rundblick. Sehr beeindruckt hat mich die Hängebahn-Anlage, über die täglich 320 Eisenbahnwaggons an Material zur Beschickung aller sechs Hochhöfen befördert wurden“ berichtet Bergmann enthusiastisch.

Das Angebot ist beendet

Angebots-Ort

Fürstenauerweg 171
49090 Osnabrück

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Museum Industriekultur

Das Museum Industriekultur ist ein Museum in der Stadt Osnabrück in Niedersachsen. Es gibt einen Überblick über den Steinkohlenbergbau am Piesberg. Das Museum liegt am Piesberg. Dort wurde bis 1898 und erneut in geringerem Umfang nach dem Zweiten Weltkrieg Steinkohle abgebaut. Der Piesberg war einer der größten Sandsteinbrüche Europas; noch immer wird an den Flanken Sandstein abgebaut. Hauptgebäude des Museums ist das Haseschachtgebäude, das 1871 fertiggestellt wurde. Seit 2010 gehört das Museum Industriekultur zur Route der Industriekultur im Nordwesten.

http://www.industriekultur-museumos.de

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